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Was bringt Materialtechnologie einem KMU?

Materialtechnologie klingt nach Labor, Fachartikeln und Hochschulen. Also eher nach Wissenschaft als nach Produktionshalle? Nicht unbedingt.
Denn wenn Werkstoffe, Oberflächen oder Bauteile an ihre Grenzen kommen, wird Materialtechnologie schnell sehr konkret. Genau darum geht es beim nächsten Technologieabend des Thurgauer Technologieforums.
Am 16.11. steht die Frage im Mittelpunkt, was moderne Materialtechnologie für Unternehmen leisten kann.
Gastgeber ist die Humbel Zahnräder AG. Beim geführten Rundgang geht es direkt in die Praxis: von der Fertigung über die Härterei bis ins Labor. Wie werden Randschichten und Gefüge gezielt verändert? Wie lässt sich die Oberfläche eines Bauteils beeinflussen? Und wie wird überprüft, ob das Ergebnis den Anforderungen entspricht?
CEO Michael Oertli zeigt, wie Materialtechnologie und hochpräziser Maschinenbau bei Humbel zusammenspielen.
Danach wechselt die Perspektive: Torsten Bogatzky, operativer Leiter des WITG, zeigt, womit sich die Materialforschung heute grundlegend beschäftigt und vor allem, was davon bei einem KMU ankommen kann.
Ein KMU muss dabei nicht selbst zum Forschungslabor werden. Es bringt seine Fragestellung aus der Praxis mit. Das WITG bringt werkstofftechnisches Know-how, wissenschaftliche Methoden, Prüf- und Analyseverfahren und Erfahrung aus Forschungsprojekten ein. Gemeinsam wird untersucht, was technisch möglich ist. Damit verbindet das WITG wissenschaftliche Methoden mit den konkreten Fragestellungen der Industrie und dies als Forschungspartner und als Prüfdienstleister.
Torsten Bogatzky zeigt an diesem Abend anhand konkreter Beispiele, wie aus einer industriellen Fragestellung eine Zusammenarbeit entstehen kann und wie wissenschaftliches Know-how direkt für die Praxis nutzbar wird.
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PROGRAMM Technologieabend «Materialtechnologie», 16.11.2026
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Bildquelle: Humbel Zahräder AG
Veröffentlicht am 01.10.2026
