Invasive Arten, vernetzte Forschung  

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Am 23. und 24. März 2026 nahm Dr. Manuela Perthold, Projektmitarbeiterin des Forschungsprojekts PreventTecQuagga am WITG, an der 35. SVK-Fischereitagung bei Fulda teil. Die vom SVK (Sachverständigen- und Verbandskreis für Fischerei und Gewässerschutz) organisierte Veranstaltung zählt zu den renommiertesten, jährlich stattfindenden Fachtagungen im deutschsprachigen Raum für Binnenfischerei und aquatische Ökologie.

Fachprogramm mit direktem Projektbezug

Das zweitägige Programm umfasste ein breites Spektrum an Fachvorträgen zu aktuellen Herausforderungen in Gewässerökologie, Fischwanderung und invasiven Arten. Für die laufende Forschung am WITG besonders relevant waren Beiträge zur Ausbreitung der Quagga-Muschel in den Talsperren des Ruhrgebiets und deren ökologischen Folgen sowie zur Nutzbarkeit der Muschel als Nahrungsressource für Fischarten im Bodensee.

Vernetzung als strategischer Mehrwert

Fachtagungen wie diese erfüllen für das WITG eine wichtige strategische Funktion: Sie ermöglichen den direkten Dialog mit Kolleginnen und Kollegen aus Forschung, Praxis und Behörden und schaffen Raum für Kooperationen, die weit über den Tagungsrahmen hinauswirken. Für Dr. Perthold bot die Tagung eine ausgezeichnete Gelegenheit, den Forschungsstand zu invasiven Muscheln zu vertiefen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Netzwerkpartner zu gewinnen.

Hintergrund: Forschungsprojekt PreventTecQuagga

Das im Juli 2024 gestartete Dreijahrsprojekt PreventTecQuagga untersucht das Besiedlungsverhalten der invasiven Quagga-Muschel auf technischen Oberflächen und entwickelt werkstofftechnische Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Infrastrukturen wie Seethermieanlagen und Wasserwerken. Weitere Informationen zum Projektstand finden Sie unter witg.ch/247-preventtecquagga-zwischenstand.

Bildquelle und -unterschrift: WITG, Befall durch die Quagga-Muschel am Auslagerungsort des Bodensees 03/2026