Mit Innosuisse-Förderung entwickeln Sky-Frame und das WITG einen globalen Korrosionsindex 

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Salz, Sonne, Feuchtigkeit. An welchem Ort auf der Welt rostet es zuerst?

Mit Innosuisse-Förderung entwickeln WITG und Sky-Frame einen globalen Korrosionsindex

Das Institut für Werkstoffsystemtechnik Thurgau (WITG) führt aktuell eine Vorstudie mit Sky-Frame, dem renommierten Thurgauer Hersteller hochwertiger rahmenloser Schiebefenstersysteme durch. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen eines Innoschecks der Innosuisse, der Schweizerische Agentur für Innovationsförderung.

 

Worum geht es?

Sky-Frame realisiert weltweit Projekte von Skandinavien bis Südostasien, von der Küste bis ins Hochgebirge. Je nach Standort unterscheiden sich Klima, Luftfeuchtigkeit, Salzgehalt und andere Umweltbedingungen erheblich und damit auch das Korrosionsrisiko für die verbauten Materialien wie Aluminium oder Edelstahl. Bislang basieren Garantiebedingungen im Metallbau meist auf generischen Regionalkategorien und Erfahrungswerten. Sky-Frame möchte hier einen Schritt weitergehen.

Gemeinsam mit dem WITG wird untersucht, ob auf Basis verfügbarer Wetter- und Klimadaten ein globaler Korrosionsindex entwickelt werden kann – ein Werkzeug, das anhand der Geokoordinaten eines Projekts automatisch das standortspezifische Korrosionsrisiko für die jeweils eingesetzen Werkstoffe bewertet. Das Ziel sind massgeschneiderte Garantiebedingungen, Wartungspläne und -intervalle, die direkt in den Produktkonfigurator von Sky-Frame integriert werden können.

 

Was leisten wir als WITG?

Das WITG bringt seine Expertise in Korrosion und der Bewertung der Werkstoffeigenschaften ein. In einem ersten Schritt werden reale Projektstandorte mit verfügbaren Klimadatenbanken verknüpft und bestehende Erfahrungswerte aus der Anwendung systematisch ausgewertet. Daraus entsteht unter Berücksichtigung von Faktoren wie Meeresnähe, Windrichtung und projektspezifischer Mikroklimabedingungen ein erster, wissenschaftlich fundierter Ansatz zur Risikoklassifizierung. 

Dieses Projekt zeigt exemplarisch, dass sich Innovationsideen nicht im Bereich von «Rocketscience» bewegen müssen, um gefördert zu werden. Es muss dem Unternehmen einen nachhaltigen Nutzen und zukünftigen Mehrwert bieten und dabei eine Risikokomponente bei der Umsetzung beinhalten. Die Möglichkeit des Scheiterns wird vielfach übergangen, ist aber bei Innovationsbemühungen immer vorhanden.

Dank dieses Förderinstrumentes (Innoschecks) können KMU’s einen Schweizer Forschungspartner mit der Durchführung einer Ideenstudie in allen Themenbereichen sowie von Analysen zum Innovations- und Marktpotenzial beauftragen. Dabei kann das Unternehmen auch gleich die Zusammenarbeit mit dem Forschungspartner testen.

 

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 Der Innovationsscheck der Innosuisse ist eine Gutschrift für eine Vorstudie, die es ermöglicht, Ideen, Ideenstudien sowie Analysen zum Innovations- und Marktpotenzial bei einem Schweizer Forschungspartner in allen Themengebieten zu beauftragen und die Zusammenarbeit mit dem Forschungspartner zu testen.

Fakten zum Innovationsscheck

  • Fördersumme: max 15.000 CHF
  • Keine Kostenbeteiligung für das Unternehmen
  • Laufzeit: 3 - 6 Monate
  • Für KMU mit weniger als 250 Vollzeitstellen
  • Für KMU mit Sitz in der Schweiz
  • Geringer Aufwand für Antragsstellung
  • Erfolgsquote: 77 %
  • Kann vom Unternehmen alle 2 Jahre beantragt werden
  • Oft Türöffner für umfangreiche Innovationsprojekte der Innosuisse mit dem WITG 

   


 

Ihr Ansprechpartner für Ihre Innovationsideen:

Torsten Bogatzky
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Telefon 0041 71 666 42 04 

Bildquelle und -unterschrift: Skyframe AG, rahmenlose Schiebefenster eines privaten Chalets in Verbier